Neue Westfälische - 06.02.2020

Kinogeschichten

Bielefeld als Stadt der Lichtspielhäuser – das Thema ist eines, das vom Historischen Museum von jeher abgebildet wird. Etliche Kino-Exponate sind in der Dauerausstellung zu finden, deren Bestand immer wieder von Bielefelder Kino-Enthusiasten und Sammlern bestückt und aktualisiert wird. In Kooperation mit der Stiftung „Tri-Ergon Filmwerk“ hat das Museum vom 6. September 2020 bis 25. April 2021 Schätzchen aus der Bielefelder Kinogeschichte der letzten 125 Jahre zu bieten. „Die große Illusion“ heißt die Ausstellung, die überwiegend mit Exponaten der drei Tri-Ergon-Akteuere Michael Wiegert-Wegener, Holger Schettler und Frank Bell ausgestattet wird.

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Neue Westfälische - 15.01.2020

Stiftung sichert Kurzfilme aus OWL

Bielefeld. Langsam erlöschen die Lichter, leise raschelnd öffnet sich der Vorhang - doch anstelle von Willi Forsts „Die Sünderin“ erscheinen auf der Leinwand Szenen aus dem Bielefelder Alltag. Der Kurzfilm mit dem Titel „An einem Faden" - produziert von „Film in Wissenschaft und Technik“ - beschreibt die Historie der Bielefelder Textilindustrie. Erst nach etwa 15 Minuten erscheint auf der Bildfläche endlich: die skandalumwitterte Hildegard Knef. So oder so ähnlich verlief in den 1950er-Jahren ein deutscher Kino-Abend. Denn Filme ohne das Prädikat „wertvoll" oder „sehr wertvoll“ waren seinerzeit vergnügungssteuerpflichtig. Kinobetreiber fanden einen Trick, die Steuer zu umgehen: Sie zeigten vor dem Hauptfilm einen sogenannten „Kulturfilm“ - einen Film, der in irgendeiner Form Wissen vermitteln sollte.

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Westfalen Blatt - 15.01.2020

Kurze Streifen adeln selbst Leinwand-Billigware

Bielefeld (WB). Die Mädchen und Jungen, die durch den Teutoburger Wald wandern, singen „Im Frühtau zu Berge", in der Ravensberger Spinnerei rattern die Maschinen, bei Dürkopp werden Nähmaschinen zusammen gebaut und im ehemaligen Café Oktober drängen sich Soziologieprofessoren mit Bier im Pappbecher um die Theke. Die Bielefelder Stiftung Tri-Ergon Filmwerk hat zehn sogenannte Kultur-Kurzfilme aus der Zeit zwischen 1949 und 1982 aus Bielefelder Herstellung restauriert und digitalisiert. Mööglich machten das 100.000 Euro aus dem Förderprogramm Filmerbe der Bundesregierung.

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Westfalen Blatt - 24.08.2019

Digitalisierte Nostalgie

Vlotho (WB). Mit der Kamera auf der Schulter war Frank Bell 1977 in Vlotho dabei, als drei Tage lang 30.000 Menschen auf dem Amtshausberg rockten, feierten und nackt Polonaise tanzten. »Es war unser erster professioneller Film«, sagt er. »Wir haben dabei unheimlich viel gelernt und auch Lehrgeld bezahlt.«

1978 hat »Vlotho – Umsonst & Draußen 1977« in der Bielefelder »Kamera« Premiere gefeiert, jetzt kommt der restaurierte Streifen zurück auf den Bildschirm : nämlich am Montagmorgen, 0.45 Uhr, in der WDR-Sendung »Rockpalast«. Anlass für Frank Bell, Michael Wiegert-Wegener und Dr. Holger Schettler von der Stiftung »Tri-Ergon Filmwerk«, auf die Dreharbeiten zurückzuschauen.

»Wir haben schon als Kinder auf Doppel-8 Filme gemacht«, sagt Frank Bell. »Das Filmen war unser Hobby«. Mitte der 1970er Jahre arbeiteten Frank Bell und Dr. Schettler zwar in anderen Brotberufen. Schettler: »Ich war bei der Polizei und Frank arbeitete als Redakteur in Büren, Michael Wiegert-Wegener studierte noch.« Aber, ehrlich gesagt: »Unsere Berufe waren nebensächlich, wir waren filmverrückt«, so Frank Bell.

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Neue Westfälische - 23.08.2019

Woodstock auf Westfälisch

Bielefeld/Vlotho. Wie war das 1977, als 30.000 junge Menschen auf den Amtshausberg in Vlotho strömten, um beim 3. „Umsonst & Draußen"- Festival Musik zu hören und zu feiern? „Friedlich und total entspannt", erinnert sich Holger Schettler, „es waren drei tolle Tage."

Das zeigt auch der Film, den die drei Bielefelder Holger Schettler, Frank Bell und Michael Wiegert-Wegener, damals zwischen 22 und 24 Jahre alt, mit zwei Kameras in dem alten Steinbruch an der Weser drehten: Bei schönstem Sommerwetter lauschen junge Menschen der Musik, tanzen, zelten, machen nackig Polonaise vor der Dusche.

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WB - Haller Zeitung

Ein Filmdreh mit Gruselfaktor

Tatenhausen als Spielfilmkulisse - Lassie war keine Premiere für das Schloss. Denn bereits in den 1960er Jahren hat ein Kamerateam das alte Gemäuer für einen Spielfilm mit Gruselfaktor genutzt - In Schwarz-Weiß.

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Neue Westfälische

Finanzierung: NRW-Stiftung unterstzützt Kinoausstellung „Die große Illusion" ab September 2020 im Historischen Museum mit 39.000 Euro.
Es werden noch Fotos von Kinos gesucht. Die Geschichte der festen Lichtspielhäuser begann 1907

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Westfalen-Blatt
Die große Illusion - 125 Jahre Bielefelder Kinogechichte im istorischen Museum - Gebärdensprache wird gefördert

125 Jahre Bielefelder Kinogeschichte - die sollen in der Ausstellung "Die große Illusion" ab September 2020 im Historischen Museum dokumentiert werden. Macher der Ausstellung ist die Stiftung Tri-Ergon Filmwerk in Kooperation mit zahlreichen Unterstützern.

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Ostwestfälische Wirtschaft IHK April 2019
Gutes tun für das Gemeinwohl

FILM-LEIDENSCHAFT
Eine Stiftung, die sich ganz Filmen und Filmtechnik verschrieben hat, ist das Tri-Ergon Filmwerk in Bielefeld.
Seit 40 Jahren begeistern sich die Stiftungsgründer Frank Bell, Michael Wiegert-Wegener und Dr. Holger Schettler für Filmtechnik, Kino und die Bielefelder Filmgeschichte - was sich schon am Namen „Tri-Ergon“ ablesen lässt.
Dahinter verbirgt sich eine Hommage an den Bielefelder Tonfilm-Erfinder Joseph Massolle, der mit Dr. Jo Engl und Hans Vogt das namensgebende Tonfilmverfahren „Tri-Ergon“, übersetzt „Werk der Drei“ entwickelte.

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Förderung für Kulturprojekte

Das Kuratorium der LWL-Kulturstiftung hat die Förderung von 36 Projekten beschlossen und wird eine Fördersumme von insgesamt knapp 1,8 Millionen Euro für kulturelle Vorhaben ausschütten, die ab 2019 umgesetzt werden. Den Gremien der Stiftung lagen 49 Projektanträge vor. Auch zwei Antragsteller aus Bielefeld erhielten Förderzusagen.
Die Neue Westfälische berichtet im Lokalteil der Ausgabe Bielefeld.

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Fahrradstadt Bielefeld

Bis in die 50er-Jahre war Bielefeld mit Firmen wie Dürkopp, Göricke oder Koch & Co einer der wichtigsten Standorte der deutschen Fahrradindustrie. Für die historische Filmreihe der NW hat die Tri-Ergon Filmwerk-Stiftung einen Film produziert, der die Blütezeit der Fahrradstadt Bielefeld mit einzigartigen historischen Bildern wieder aufleben lässt. Die Neue Westfälische berichtet im Lokalteil der Ausgabe Bielefeld.

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Ein Stern für das Filmwerk

Seit 2015 macht das Tri-Ergon Filmwerk um Frank Bell, Michael Wiegert-Wegener und Holger Schettler ihre über Jahrzehnte angessammelten Kino- und Filmobjekte der Öffentlichkeit zugänglich. Mit der Verleihung der Stiftungsurkunde im Jahr 2016 berät das Trio auch Projekte, unter anderem von Museen, zum Thema Kino und historische Filmtechnik. Für ihr Engagement erhielt die Stiftung von der Neuen Westfälischen einen Stern der Woche.

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Die Sparrenburg aus anderer Sicht

Es ist nicht irgendeine Filmproduktion über die Sparrenburg, die in diesen Tagen erschienen ist. Es ist ein Zeugnis ihrer Vergangenheit bis hin zur Gegenwart und Zukunft, diese 30-minütige DVD im Vertrieb deer Neuen Westfälischen, der der beiliegende Artikel des Bielefelder Lokalteils entstammt.

Das alte Gemäuer der Sparrenburg ist Wahrzeichen der Stadt, Anziehungspunkt für viele Touristen, aber auch Einheimische. Dank umfangreicher Forschungsergebnisse hat sie in den vergangenen Jahrzehnten viele interressante Einblicke in die Stadtgeschichte geben können. Bis heute sind immer noch nicht alle Rätsel um die restaurierte Festungsanlage gelüftet.

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Die drei Jungs vom Film

Frank Bell und Michael Wiegert kennen sich aus dem Sandkasten. Holger Schettler lernten sie 1973 in der Laienspielgruppe seines Vaters und ihres Deutschlehrers Jürgen Schettler am Helmholtzgymnasium kennen. Frank und Michael stehen als Darsteller auf der Bühne, Holger kümmert sich um Playbacks und Tonaufnahmen. Aus Jungs wurden Männer und die gründeten im Jahr 1989 die Tri-Ergon Filmproduktion GmbH.

Jetzt haben die drei aus der Hand der Detmolder Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl die Urkunde für ihre Stiftung „Tri-Ergon Filmwerk" erhalten.
Foto und Bericht der Lokalredaktion der Neuen Westfälischen hierzu als PDF.

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Das kulturelle Erbe der Filmgeschichte

Die Bielefelder Stiftung »Tri-Ergon Filmwerk« hat von Regierungspräsidentin Marianne
Thomann-Stahl ihre Gründungsurkunde erhalten. Ein Anlass um nicht nur die Stiftung,
sondern auch das langjährige Schaffen ihrer Stifter zu betrachten. Seit mehr als 40 Jahren arbeiten die drei Gründer der Stiftung, Frank Bell, Dr. Holger Schettler und Michael Wiegert-Wegener, bereits an gemeinsamen Filmprojekten, ehe sie 2015 ihre Stiftung »Tri-Ergon Filmwerk« ins Leben riefen. Beinahe ebenso lange setzen sie
sich mit der Geschichte des Films auseinander.

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