tri-ergon Archiv

In mehr als einem Vierteljahrhundert ihres Bestehens hat die Tri-Ergon Film GmbH und heutige tri-ergon film & werbeagentur GmbH im Inland und Ausland Filmaufnahmen und Videoaufnahmen von historischer Bedeutung gemacht. Besonders zum Themenkomplex der Erfindung des Tonfilms sind Interviews mit Zeitzeugen entstanden, die seit den 1920er Jahren an entscheidender Stelle das damals „neue Medium“ begleitet haben. Der amerikanische Tontechniker James G. Steward etwa berichtet von den Herausforderungen beim Dreh von Orson Wells „Citizen Cane“ und Hans Grimm, Vater des deutschen Kinderstars Oliver Grimm erzählt von der „Erfindung“ der Filmklappe während seiner Lehrzeit bei der historischen Tri-Ergon der Tonfilmerfinder in den 1920er Jahren. Die 16mm-Filmdokumente und zahlreiche analoge Profi-Videobänder zeigen die Arbeit der Dolby-Laboratories in San Francisco. Die George Lukas Postproduktionsstätten im Lukas Valley in Kalifornien, begleiten den Bau und die Entstehung der ersten Multiplexkinos der 1980er/90er Jahre in Europa wie Supercity in Leuven, das UCI-Kino in Hürth, die Cinemaxx-Kinos in Hannover, Essen und später in Bielefeld, das Cinestar in Bielefeld und Berlusconis THX-Kino in einem alten Opernhaus in Mailand. Außerdem lagern in diesem Archiv etliche filmische Dokumente zur Bielefelder Kinogeschichte wie Alltagsaufnahmen aus Foyer und Technik in Palast und Atrium (1990er Jahre) oder Events im Kamera Filmkunsttheater (z.B. der Besuch Volker Schlöndorffs in den 1970er Jahren und die Jubiläumsveranstaltung 40 Jahre Kamera in den 1990er Jahren) und vieles mehr.