"Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers."

Gustav Mahler

Ein Stück Geschichte

 

v.l. Joseph Massolle, Hans Vogt und Dr. Jo Engl

Bereits in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts schrieb eine Firma namens Tri-Ergon Geschichte. Der Name stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „Werk der Drei“. Mit der Erfindung des Lichttonverfahrens revolutionierten die drei Erfinder die Filmtechnik und machten den Tonfilm serienreif. Statt auf separater Schellack-Schallplatte wurden Ton und Bild nun unverrückbar auf einem Filmstreifen vereint und ließen sich dadurch unkompliziert vervielfältigen. Dazu entwickelte Tri-Ergon Lautsprecher und Verstärkeranlagen, die für Vorführungen vor größerem Publikum in den Kinos unerlässlich sind. Einer der drei Firmengründer, Joseph Massolle, war ein Bielefelder, so wie die heutigen Stifter Frank Bell, Dr. Holger Schettler und Michael Wiegert-Wegener.

 

v.l. Frank Bell, Dr. Holger Schettler und Michael Wiegert-Wegener

 

Wer wir sind

Die Stiftungsgründer kennen das „Filmgeschäft“ aus eigener Erfahrung. Der Zeitungsredakteur Frank Bell ist Autor von Filmdokumentationen und Fernsehdokumentationen sowie Co-Autor verschiedener Fachbücher zur Filmtechnik und Tontechnik. Der Historiker Dr. Holger Schettler promovierte mit einem filmgeschichtlichen Thema und betreibt seit 1989 zusammen mit dem Germanisten, Kameramann und Cutter Michael Wiegert-Wegener eine Film- und Werbeagentur.

 

Was wir machen

Die Stiftung sammelt, pflegt und erhält Geräte rund um die Kinotechnik, Filmtechnik und Tontechnik und verfügt damit über ein außerordentlich großes Filmarchiv. Sie widmet sich aber auch Filmen und Tondokumenten von regionaler Bedeutung. Diese zeitgeschichtlichen Dokumente und Apparaturen zu bewahren und öffentlich in einem Filmarchiv zugänglich zu machen, ist unser Ziel.

 

Was wir können

Anhand der Sammlungen im Filmarchiv können wir nachfolgenden Generationen Einblicke in technische und kulturhistorische Zusammenhänge im Bereich Filmtechnik und Tontechnik geben und die damit verbundenen Auswirkungen auf Arbeitsabläufe, Produktion und Ausbildung im Laufe ihrer Entwicklung transparent machen.